Aufgaben

Aufgaben der Interventionsstelle

Merkmale:

  • Primär kurzfristige Beratung/ Unterstützung
  • pro aktive Kontaktaufnahme (in der Regel innerhalb eines Arbeitstages)
  • Rückmeldung zum „Erfolg“ an Polizei
  • Schnittstelle und Wegweiser für Betroffene und Kooperationspartner

Beratungsinhalte:

  • Bedürfnisanalyse einschließlich Gefährdungseinschätzung und individueller Sicherheitsplan
  • Klärung der Situation involvierter Kinder und des medizinischen Versorgungsbedarfes
  • Beratung zu rechtlichen Möglichkeiten speziell zum Gewaltschutzgesetz, weiterführend zu strafrechtlichen Maßnahmemöglichkeiten (Nebenklage u.ä.)

Beratungsverlauf:

Ablauf_Beratung

Netzwerkarbeit:

Regionale Netzwerkarbeit:

  • regelmäßige Teilnahme an Netzwerktreffen
    aktives Einbringen in bestehende Netzwerke
    Inhaltliche Mitgestaltung und Mitarbeit
    Unterstützung bei der Initiierung von entstehenden Netzwerken

Landesarbeitsgruppe:
Alle vier Interventionsstellen in Thüringen arbeiten regelmäßig in der Landesarbeitsgruppe der Thüringer Interventionsstellen mit. 2011 wurde der gemeinnützige Verein „Thüringer Interventionsstellen“ e.V. gegründet. Im Juni 2016 kam es zu einer Satzungsänderung und Umbenennung dieses Vereins in „VEREINT gegen Gewalt“.

Im Jahr 2017 hat „VEREINT gegen Gewalt“ mit Unterstützung des Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie das Pilotprojekt A4 gestartet. Hierbei geht es um die Evaluierung, Untersuchung und Beratung von Männern, die von häuslicher Gewalt und Stalking betroffen sind. Nähere Informationen dazu findet man unter  www.vereint-gegen-gewalt.de

 

 

 


 

Interventionsstelle Hanna
98617 Meiningen
Wettiner Straße 2a
Tel.: 03693 / 50 52 11
Fax.: 03693 / 50 56 81
ist-hanna@t-online.de

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